Torfgewinnung und Moorschutz schließen sich nicht aus

Torfabbau zerstört keine intakten Moore

In Deutschland wird Torfabbau seit Ende der 1980er Jahre nur noch auf landwirtschaftlich vorgenutzten Flächen genehmigt. Diese Flächen wurden vor vielen Jahrzehnten entwässert
und in Grünland oder heute vermehrt in Ackerflächen umgewandelt. Die Moorvegetation wurde dabei für die Landwirtschaft vollständig zerstört. Zurück blieben Flächen, die
geologisch gesehen wegen ihrer Torfauflage als Moor bezeichnet werden, aber keine lebenden Moore mehr sind. Man spricht daher besser von Torflagerstätten.

Nach dem Abbau wird renaturiert

Nach dem Torfabbau werden die Flächen wiedervernässt und wieder zu einem lebenden Moor renaturiert. So sind seit Aufstellung des Niedersächsischen Moorschutzprogrammes
rund 15.000 ha erfolgreich und nachhaltig als Moorstandorte nach dem Abbau gesichert worden. Auch die derzeit im Abbau befindlichen 11.500 ha werden – so ist die Verpflichtung des Moorschutzprogrammes – renaturiert.

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