Fünf Generationen Torfgewinnung und Veredelung

Gründervater Jan van de Griendt

Die Griendtsveen AG ist ein Familienbetrieb in der fünften Generation. Im Jahr 1853 erwarb der Ur-Ur-Großvater des heutigen Vorstandes Jan van de Griendt wilde Moorflächen zur Brenntorfgewinnung südlich von Eindhoven, NL (de Peel). Es wurden viele Kilometer Kanal (der Helenavaart) für die notwendige Entwässerung und den Abtransport von Brenntorf gegraben. Um dem Personal Unterkunft zu gewähren, wurde das Feendorf Helenaveen gegründet- benannt nach van de Griendts Ehefrau Helena.

 

Zwei seiner Söhne, Joseph und Eduard, führten das Geschäft fort. Sie kauften und pachteten auch sehr große Flächen Ödland in der "Peel" und investierten große Summen in die Infrastruktur. Im Jahr 1885 entstand das Dorf Griendtsveen, das auch Namensgeber des Unternehmens wurde. Ging es in der ersten Generation vor allem um Energie und damit um den Schwarztorf, verdiente die zweite Generation ihr Geld insbesondere mit Weißtorf für Einstreu in Stallungen für Pferde und Hühner.

 

Die beiden Söhne von Joseph, Henri und Jan Paul sahen den einst so lukrativen Torf-Markt erheblich schrumpfen. In Anbetracht der Zunahme von Kohle und Öl wurden auch die Absatzmöglichkeiten von Schwarztorf schlechter. Die dritte Generation entschied sich für eine weitere Aufspaltung des Unternehmens. Henri, der Großvater des heutigen Vorstandes, führte die Griendtsveen Torfstreu AG alleine. In der Fabrik in Klazinaveen (Gemeinde Emmen) wurde der Schwarztorf zu hochqualitativer Aktivkohle aufgewertet. Der Weißtorf wurde vom Torfstreuverband (jetzt Floragard) in Oldenburg vermarktet und fand seinen Weg in private Gärten, öffentliche Grünflächen und später in den professionellen Gartenbau.

 

Der Schwiegersohn von Henri van de Griendt, Dr. Jaak van Berckel, bildete die vierte Generation in der Torf-Branche. Er wurde mit einer sich wandelnden politischen Ansicht konfrontiert. Wurde früher der Torf als wertloses Ödland gesehen, so rückte jetzt mehr und mehr die Natur in den Vordergrund. Griendtsveen konzentrierte sich zunehmend auf die Vermarktung von hochwertigen Rohstoffen.

 

Der heutige Vorstand, Guus van Berckel, bildet die fünfte Generation und ist seit 1994 bei Griendtsveen angestellt. Unter seiner Leitung wurde die Produktion von Presstorf in Schöninghsdorf zu Torfprodukten für den Gartenbau verändert. Die gesamte Produktion von Griendtsveen, sowohl Schwarz- als auch Weißtorf, ist heute auf den professionellen Gartenbau ausgerichtet, der auf Torf als Ausgangsstoff für sichere Kultursubstrate angewiesen ist. Fast alle Produktionsstandorte sind mit dem RHP-Gütezeichen versehen und die Produkte entsprechen den hohen Anforderungen der deutschen RAL-Gütesicherung, der Gütegemeinschaft Substrate für Pflanzenbau e.V.
Die Torfreserven wurden durch die Übernahme des Torfwerks Edewecht im Jahr 1994 und des Torfwerks Brinkmann im Jahre 1998 erweitert.

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